Posts mit dem Label Großstadtästhetik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Großstadtästhetik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 27. Juni 2008

FITITO!!


Mein Lieblingsauto!!
Der kleine Fiat wird seit 30 Jahren nicht mehr gebaut, aber fährt hier immer noch rum. Zu meiner großen Freude - jedes Mal, wenn ich einen sehe, muss ich laut quietschen, ihn ein bisschen streicheln und mir einen als Haustier wünschen.

Sonntag, 11. Mai 2008

Francos Nobel-Uni

Obwohl die Universidad de la Matanza alles andere als eine Reichenuni ist, hat der Direktor beschlossen, ihr ein protziges Aussehen à la Griechenland zu verleihen.Früher war das riesige Gelände eine Autofabrik, die, wie so viele Fabriken, der Fehlwirtschaft in den 90er Jahren zum Opfer gefallen ist. Kleine und große Brunnen, hohe Palmen und Bänke peppen das Fabrikgelände jedoch auf - die Uni ist tatsächlich die Schönste hier.
Sie ist eine staatliche Uni, in die man nur mit Aufnahmeprüfungen hineinkommt. Es gibt auch viele Privatunis in Buenos Aires, die über viel mehr Geld, aber über weniger Prestige verfügen.Ich fühle mich seit Neuestem auch als Teil dieser Uni - ich singe im Chor mit, juchuu!! Ende Juni fahr ich sogar ein Wochenende mit auf eine Chorreise, bald ist Konzert, wir singen Opernchöre, und das Niveau ist sogar ganz gut.
Und das ist die Box, in der Franco jeden Tag arbeitet:

Samstag, 3. Mai 2008

1. Mai

Jetzt hab ich so lange nichts mehr geschrieben!
Dafür kommen jetzt schöne Bilder...Während sich in Deutschland am 1. Mai Radikale beider Richtungen kloppen, ist hier dieser Tag ganz traditionell der Tag der Arbeiter. Die Leute auf der Straßen wünschen sich "Feliz día", das gleiche, was man am Tag des Freundes, des Kindes, des Lehrers... zueinander sagt. Und zur Plaza de Mayo ziehen große Gruppen der Arbeiterpartei mit bunten Fahnen, kleinen Kindern und dem Dröhnen der großen Pauken. Verglichen mit den Massen, die Peron an diesem Tag im Zentrum der Stadt versammelte, erscheint die Menschenmenge klein, ich war trotzdem beeindruckt.
Die linksextremen Parteien sind sich hier, trotz gleicher Grundideen, sehr uneinig, so dass es gleich drei Versammlungspunkte gab. Das Nette daran war, dass die ganze Innenstadt gesperrt war, und Verena schöne Fotos machen konnte :-)). Keine Autos, nur bunte Fahnen, Feiertagsstimmung mit blauem Himmel, die ganze Zeit Reden über die großen Lautsprecher und am Rand fußballspielende Kinder und Familien, die Mate trinken und Pancho essen...
Die lauten und passionierten Reden verhallen mehr oder weniger ungehört, es ist keine Presse anwesend. So wird sich wenig ändern, Buenos Aires glänzt und strahlt und trotz sozialer Stagnation strahlen alle mit an diesem Feiertag.

Donnerstag, 24. April 2008

Wege

Die Wege in Buenos Aires sind weit. Für alle, die Lust haben, ein Stück mitzureisen, hier drei kleine Videos: zu Fuß, mit dem Zug und mit dem Bus, auf dem Weg von unserer Wohnung zu Francos Uni. Viel Spaß!